15. January 2012
Wulff, die Medien und die Menschenweisheit – Predigt zum 2. Sonntag nach Epiphanias über 1. Kor 2,1-6
Augsburg – Zu den Barfüßern
Pfr. Dr. Nikolaus Hueck
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Liebe Brüder, als ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen Worten und hoher Weisheit, euch das Geheimnis Gottes zu verkündigen.
Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten.
Und ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und mit großem Zittern;
und mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft,
damit euer Glaube nicht stehe auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft.
Wovon wir aber reden, das ist dennoch Weisheit bei den Vollkommenen; nicht eine Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser Welt, die vergehen.
Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit.
8. January 2012
Verfassungsblog › Dieter Grimm: Wulffs Anruf war kein Eingriff in die Pressefreiheit
Wulffs Anruf bei Diekmann ein Angriff auf die Pressefreiheit?
Das Interview mit Dieter Grimm, ehemaliger Richter am Bundesverfassungsgericht, ist ein schöner Beitrag gegen die grassierende Begriffsverwirrung.
Trotzdem: Die Begriffe geradezurücken heißt nicht, Wulff zu stützen: ”[Der Bundespräsident] hat die Möglichkeit, Themen, Gesichtspunkte, Werte, Zeitdimensionen ins Bewusstsein zu rücken, die im parteipolitischen Tagesgeschäft in den Hintergrund zu geraten drohen. Wenn ein Amtsinhaber dafür nicht den richtigen Sinn hat, ist das kein Grund, das Amt abzuschaffen. Dann muss man einen besseren Amtsinhaber finden.”
Verfassungsblog › Dieter Grimm: Wulffs Anruf war kein Eingriff in die Pressefreiheit.
31. December 2011
Predigt am Altjahrsabend – 31.12.2011 in Augsburg Sankt Jakob zu Ex 13,20-22
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Die Israeliten zogen aus von Sukkot und lagerten sich in Etam am Rande der Wüste. Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten. Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht. (Ex 13,20-22)
Lasst uns in der Stille um den Segen des Wortes Gottes bitten.
Herr, segne unser Reden und Hören durch Deinen Heiligen Geist. Amen.
25. December 2011
Predigt am Heiligen Abend 2011 in Augsburg – Zu den Barfüßern zu Jes 9,1-6
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Weihnachten ist Ausnahmezustand.
An Heilig Abend ist alles anders als an den anderen Abenden des Jahres.
Ab Mittag steht das öffentliche Leben still.
Sogar die Geschäfte, eben noch gedrängt voll, sind jetzt geschlossen.
Straßen und Zugabteile leeren sich.
Der Weihnachtsreiseverkehr legt am Heiligen Abend eine Pause ein.
Viele Familien kommen über die Feiertage zusammen.
Und wer niemanden für den Heiligen Abend hat,
den schmerzt die Einsamkeit heute ganz besonders.
Erinnerungen steigen in uns hoch.
Wie es früher war: unterm Baum, im Weihnachtszimmer,
in den schweren Jahren, und in den guten Zeiten.
Erinnerungen an Lieder, an Düfte, an Menschen, mit denen wir damals gefeiert haben.
16. October 2011
Wunderglaube und Glaubenszweifel, Predigt zu Markus 9,17-27 am 16.10.2011
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Einer aus der Menge sagte zu Jesus:
Meister, ich habe meinen Sohn hergebracht zu dir,
der hat einen sprachlosen Geist.
Und wo er ihn erwischt, reißt er ihn;
und er hat Schaum vor dem Mund und knirscht mit den Zähnen
und wird starr.
Und ich habe mit deinen Jüngern geredet,
dass sie ihn austreiben sollen, und sie konnten’s nicht.
Er aber antwortete ihnen und sprach:
O du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein?
Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn her zu mir!
Und sie brachten ihn zu ihm.
Und sogleich, als ihn der Geist sah, riss er ihn.
Und er fiel auf die Erde, wälzte sich und hatte Schaum vor dem Mund.
Und Jesus fragte seinen Vater:
Wie lange ist’s, dass ihm das widerfährt?
Er sprach: Von Kind auf.
Und oft hat er ihn ins Feuer und ins Wasser geworfen, dass er ihn umbrächte.
Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!
Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn du kannst –
alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.
Sogleich schrie der Vater des Kindes:
Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
Als nun Jesus sah, dass das Volk herbeilief,
bedrohte er den unreinen Geist und sprach zu ihm:
Du sprachloser und tauber Geist, ich gebiete dir:
Fahre von ihm aus und fahre nicht mehr in ihn hinein!
Da schrie er und riss ihn sehr und fuhr aus.
Und der Knabe lag da wie tot, sodass die Menge sagte: Er ist tot.
Jesus aber ergriff ihn bei der Hand und richtete ihn auf, und er stand auf.
9. October 2011
Schatten unter den Linden
Schatten unter den Linden, ursprünglich hochgeladen von _nikolaus





27. January 2012
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