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Sein und Bewusstsein: Predigt am Sonntag Jubilate zu 2. Kor 4, 16-18

29. April 2012

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Wir werden nicht müde;
sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt,
so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert.
Denn unsre Trübsal, die zeitlich und leicht ist,
schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit,
uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare,
sondern auf das Unsichtbare.
Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich
was aber unsichtbar ist, das ist ewig.

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Osternacht in Augsburg – Zu den Barfüßern

7. April 2012

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Diese Nacht ist anders als alle Nächte.

Als diese Nacht zum Tag wurde, hat Gott die Welt verändert.
Die Welt – und die Menschen auf dieser Welt.

Bis heute feiern wir den Ostermorgen, der vor 2000 Jahren begann.
Wir feiern ihn mit Texten, Liedern, Gebeten -
aber ich bin mir manchmal nicht sicher, ob wir die Größe,
die Bedeutung, das ungeheuer Neue dieses Morgens wirklich verstanden haben.

Was am Ostermorgen anbricht, verändert das Sterben und verändert das Leben.
Unser Sterben und unser Leben.

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Karfreitag 2012 – Meditation zu Markus 15,34

6. April 2012

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Liebes- und Zorneslieder: Predigt zu Jesaja 5,1-7 am Sonntag Reminiscere, 3.4.2012

4. March 2012

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Wohlan, ich will meinem lieben Freunde singen, ein Lied von meinem Freund und seinem Weinberg. Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fetten Höhe. Und er grub ihn um und entsteinte ihn und pflanzte darin edle Reben. Er baute auch einen Turm darin und grub eine Kelter und wartete darauf, dass er gute Trauben brächte; aber er brachte schlechte. Nun richtet, ihr Bürger zu Jerusalem und ihr Männer Judas, zwischen mir und meinem Weinberg! Was sollte man noch mehr tun an meinem Weinberg, das ich nicht getan habe an ihm? Warum hat er denn schlechte Trauben gebracht, während ich darauf wartete, dass er gute brächte? Wohlan, ich will euch zeigen, was ich mit meinem Weinberg tun will! Sein Zaun soll weggenommen werden, dass er verwüstet werde, und seine Mauer soll eingerissen werden, dass er zertreten werde. Ich will ihn wüst liegen lassen, dass er nicht beschnitten noch gehackt werde, sondern Disteln und Dornen darauf wachsen, und will den Wolken gebieten, dass sie nicht darauf regnen. Des HERRN Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel und die Männer Judas seine Pflanzung, an der sein Herz hing. Er wartete auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch, auf Gerechtigkeit, siehe, da war Geschrei über Schlechtigkeit.

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Wulff, die Medien und die Menschenweisheit – Predigt zum 2. Sonntag nach Epiphanias über 1. Kor 2,1-6

15. January 2012

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Augsburg – Zu den Barfüßern
Pfr. Dr. Nikolaus Hueck

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Liebe Brüder, als ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen Worten und hoher Weisheit, euch das Geheimnis Gottes zu verkündigen.
Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten.
Und ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und mit großem Zittern;
und mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft,
damit euer Glaube nicht stehe auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft.
Wovon wir aber reden, das ist dennoch Weisheit bei den Vollkommenen; nicht eine Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser Welt, die vergehen.
Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit.

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Predigt am Altjahrsabend – 31.12.2011 in Augsburg Sankt Jakob zu Ex 13,20-22

31. December 2011

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Die Israeliten zogen aus von Sukkot und lagerten sich in Etam am Rande der Wüste. Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten. Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht. (Ex 13,20-22)

Lasst uns in der Stille um den Segen des Wortes Gottes bitten.

Herr, segne unser Reden und Hören durch Deinen Heiligen Geist. Amen.


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Predigt am Heiligen Abend 2011 in Augsburg – Zu den Barfüßern zu Jes 9,1-6

25. December 2011

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Weihnachten ist Ausnahmezustand.

An Heilig Abend ist alles anders als an den anderen Abenden des Jahres.

Ab Mittag steht das öffentliche Leben still.

Sogar die Geschäfte, eben noch gedrängt voll, sind jetzt geschlossen.

Straßen und Zugabteile leeren sich.

Der Weihnachtsreiseverkehr legt am Heiligen Abend eine Pause ein.


Viele Familien kommen über die Feiertage zusammen.

Und wer niemanden für den Heiligen Abend hat,

den schmerzt die Einsamkeit heute ganz besonders.


Erinnerungen steigen in uns hoch.

Wie es früher war: unterm Baum, im Weihnachtszimmer,

in den schweren Jahren, und in den guten Zeiten.

Erinnerungen an Lieder, an Düfte, an Menschen, mit denen wir damals gefeiert haben.

 

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Wunderglaube und Glaubenszweifel, Predigt zu Markus 9,17-27 am 16.10.2011

16. October 2011

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Einer aus der Menge sagte zu Jesus:
Meister, ich habe meinen Sohn hergebracht zu dir,
der hat einen sprachlosen Geist.
Und wo er ihn erwischt, reißt er ihn;
und er hat Schaum vor dem Mund und knirscht mit den Zähnen
und wird starr.
Und ich habe mit deinen Jüngern geredet,
dass sie ihn austreiben sollen, und sie konnten’s nicht.
Er aber antwortete ihnen und sprach:
O du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein?
Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn her zu mir!
Und sie brachten ihn zu ihm.

Und sogleich, als ihn der Geist sah, riss er ihn.
Und er fiel auf die Erde, wälzte sich und hatte Schaum vor dem Mund.
Und Jesus fragte seinen Vater:
Wie lange ist’s, dass ihm das widerfährt?
Er sprach: Von Kind auf.
Und oft hat er ihn ins Feuer und ins Wasser geworfen, dass er ihn umbrächte.
Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!

Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn du kannst –
alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.
Sogleich schrie der Vater des Kindes:
Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
Als nun Jesus sah, dass das Volk herbeilief,
bedrohte er den unreinen Geist und sprach zu ihm:
Du sprachloser und tauber Geist, ich gebiete dir:
Fahre von ihm aus und fahre nicht mehr in ihn hinein!
Da schrie er und riss ihn sehr und fuhr aus.
Und der Knabe lag da wie tot, sodass die Menge sagte: Er ist tot.
Jesus aber ergriff ihn bei der Hand und richtete ihn auf, und er stand auf.

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Nichts beschönigen und trotzdem hoffen: Predigt zu Klagelieder 3 am 9. Oktober 2011

9. October 2011

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Die Güte des Herrn ist’s, dass wir nicht gar aus sind,
seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende,
sondern sie ist alle Morgen neu,
und deine Treue ist groß.
Der Herr ist mein Teil, spricht meine Seele;
darum will ich auf ihn hoffen.
Denn der Herr ist freundlich dem, der auf ihn harrt,
und dem Menschen, der nach ihm fragt.
Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein
und auf die Hilfe des Herrn hoffen.
Denn der Herr verstößt nicht ewig;
sondern er betrübt wohl und erbarmt sich wieder
nach seiner großen Güte.

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Hoffnung statt Hass – Jesaja und der 11. September: Predigt zu Jes 29,17-24

11. September 2011

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Wohlan, es ist noch eine kleine Weile, so soll der Libanon fruchtbares Land werden,
und was jetzt fruchtbares Land ist, soll wie ein Wald werden.
Zu der Zeit werden die Tauben hören die Worte des Buches,
und die Augen der Blinden werden aus Dunkel und Finsternis sehen;
und die Elenden werden wieder Freude haben am HERRN,
und die Ärmsten unter den Menschen werden fröhlich sein in dem Heiligen Israels.
Denn es wird ein Ende haben mit den Tyrannen
und mit den Spöttern aus sein,
und es werden vertilgt werden alle, die darauf aus sind, Unheil anzurichten,
welche die Leute schuldig sprechen vor Gericht
und stellen dem nach, der sie zurechtweist im Tor,
und beugen durch Lügen das Recht des Unschuldigen.
Darum spricht der HERR, der Abraham erlöst hat, zum Hause Jakob:
Jakob soll nicht mehr beschämt dastehen, und sein Antlitz soll nicht mehr erblassen.
Denn wenn sie sehen werden die Werke meiner Hände – seine Kinder – in ihrer Mitte, werden sie meinen Namen heiligen;
sie werden den Heiligen Jakobs heiligen und den Gott Israels fürchten.
Und die, welche irren in ihrem Geist, werden Verstand annehmen,
und die, welche murren, werden sich belehren lassen.

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